Burg  -  Metropole mit Kopfsteinpflaster

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Ostholstein

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Schreiben wir das Jahr 1907 oder 2007 ? Das Jahrhundert ist vorbeigegangen, ohne in Burg ernsthafte Spuren zu hinterlassen. 
Auf dem Markt werden wie damals Eier, Kartoffeln und große Kohlköpfe angeboten. Die Straßen sind mit den gleichen Katzenköpfen gepflastert. Die einstöckigen Patrizierhäuser schauen dem Treiben vor der Haustür mit der gleichen stoischen Ruhe zu. Und Wissers Hotel lädt wie vor 100 Jahren zum Frühschoppen ein. 

Keinem wird es auffallen, dass Burg seit kurzem keine Stadt mehr ist, sondern nur noch ein Ortsteil. Burg war und ist die Inselmetropole.

Nur wenn der Sommer viele tausend Feriengäste auf die Insel spült und bei bedecktem Himmel alle diese Menschen im Inselzentrum zusammenkommen, um hier zu flanieren, zu shoppen oder Kaffee zu trinken, dann sieht man, dass sich in Burg etwas verändert hat. 
So viele Fremde hat es vor 100 Jahren hier noch nicht gegeben. Obwohl - Gäste kamen auch damals schon auf die Insel, angelockt von dem Licht, der frischen, aber nicht zu rauen Luft und den endlosen, unberührten Stränden der Insel. Zwar verdienen die Inselhäuptlinge gern an den neugierigen Besuchern. Aber wenn der Gästestrom mit dem Verschwinden des Sommers wieder etwas abnimmt, soll es ihnen auch recht sein. Dann fallen die zu allen Jahreszeiten hier auftauchenden Fremden kaum ins Auge - ganz wie vor 100 Jahren.

 

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