imposante Resteverwertung:    Cismar   

Kursbuch

Ostholstein

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Wer dem Hinweis »Kloster« an der Autobahnabfahrt in Lensahn folgt, stößt nach 6 Kilometern auf die Reste einer gewaltigen Klosteranlage aus dem 13. Jahrhundert. Die Gebäudeteile, die die Jahrhunderte überdauert hatten, wurden vor 20 Jahren restauriert und vermitteln auch heute noch einen Eindruck vom Reichtum und der Bedeutung 
dieses mittelalterlichen Wallfahrtsortes.

Im Umfeld des Klosters hatten sich schon lange vor der Wiederbelebung des Baudenkmals verschiedene Künstler angesiedelt. 

Cismar ist heute ein kleiner kultureller Kristallisationspunkt.

In ihrer ursprünglichen Größe erhalten blieb die Klosterkirche. Der Chor des Gebäudes 
wird heute wieder als Kirche genutzt. 
Erhalten blieb auch der kunstvoll verzierte Reliquienschrein und der Lettner. 
Der vordere Teil diente nach dem Einzug von Zwischendecken hochherrschaftlichen Wohnzwecken. Heute ist hier eine Dependance des Landesmuseums eingezogen. Von den übrigen Gebäuden sind nur eingeschossige Reste erhalten. 
Der klösterliche Speisesaal ist heute ein Cafè. Nebenan wohnen jeweils für einige Monate Kunststipendiaten des Landes. Der Kreuzgang ist als eine Gartenanlage aus Lavendel und Buchsbaumhecken wieder-erstanden. Einmal im Jahr feiert man hier ein buntes Klosterfest.


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