Auf den Spuren der Geschichte

In vorgeschichtlicher Zeit siedelten die Menschen am Wasser. Der fördeartige Graben, der sich quer durch das Land von der Hohwachter Bucht hin zur Lübecker Bucht zieht, war in der Steinzeit ein idealer Lebensraum. Bei Kleinwessek würde jüngst eine solche steinzeitliche Siedlung ausgegraben. 

 

Als die Germanen nach Süden gezogen waren, besiedelten Slawen vom Stamme der Wagrier das Land und bauten an der engsten Stelle des damals noch Schiffe führenden Oldenburger Grabens eine mächtige Fürstenburg, deren Herrschaft sich über das ganze heutige Kreisgebiet erstreckte. Dem Fürsten von Starigard unterstanden mehrere Unterfürsten, die vorzugsweise ihre Burg auf kleinen Inseln innerhalb eines  Sees errichteten.

Von Oldenburg aus begann auch die Christianisierung des Landes. Hier war der erste Bischofsitz, bevor er nach Lübeck verlegt wurde. Den Missionaren folgten die Kolonisatoren aus allen deutschen Landes. Sie siedelten zunächst in eigenen deutschen Dörfern, bis die slawische Kultur von der deutschen aufgesogen war.

 

Der Bischof von Lübeck hat später nach der Reformation den südlichen Teil des Kreises entscheidend geprägt. Aus dem Kirchenmann wurde ein weltlicher Herrscher über ein kleines Fürstentum, aus dem Landsitz des Kirchenmannes wurde eine kleine aber feine Residenzstadt. Als Weimar des Nordens zog vor allem der Fürstbischof Friedrich August gegen Ende des achtzehnten Jahrhunderts, der Zeit der deutschen Klassik, Geistesgrößen an seinen Hof in Eutin. Diesen Touch einer kleinen kulturellen Hochburg versuchte Eutin sich bis heute zu bewahren.

 

Im Norden des Kreises herrschte der Dänische König. Doch der König lebte fern in Kopenhagen und in Wahrheit herrschte der Adel. Stolze Herrenhäuser und große Güter zeugen noch heute von dieser Zeit.

Eine Sonderstellung nimmt der Ort Cismar ein: Wegen ihres unsittlichen Lebenswandels in die Wüste geschickte, bauten Mönche aus Lübeck hier ein Kloster, dem viele Ländereien gehörten. Nach der Reformation nahm der König den Klosterbesitz an sich und machte Cismar zum Sitz seiner Verwaltung. Die Macht des König verfiel und mit ihm das Kloster. Erst in den achtziger Jahres des letzten Jahrhunderts wurde das Kloster restauriert 

 

Das neunzehnte Jahrhundert hat in Ostholstein wenig Spuren hinterlassen, die nicht auch andern Ortes zu finden wären. Ähnliches gilt auch für das zwanzigste Jahrhundert - mit einer Ausnahme: Ein kunstsinniger Landmann ließ sich in den zwanziger Jahren sein Gut nach der neusten Mode umbauen. Entstanden ist dabei ein Bauwerk von einmaliger kulturhistorischer Bedeutung und Schönheit - das Gut Garkau. 

Vorgeschichtliche Spuren

Megalitgräber bei Reutersweide

Ratekau

Dorfmuseum Grube

 

Das Reich der Wagrier

Burgwall Oldenburg Wallmuseum

Katzburg

Blocksberg

Slawenchronik

 

Christianisierung

Oldenburg-Starigard

Kloster Cismar

Ratekau

 

Fürstbischöfliche

Residenz Eutin

Schloss Eutin

Schlosspark

Jagschloss Uklei

Eutiner Landesbibliothek

Elisabethturm

  

Herrenhäuser

Hasselburg

Sierhagen

Weissenhaus

Stockelsdorf

  

bäuerliches Leben

Tewskate Malente

Dunkersche Kate

Mühlenmuseum Lemkenhafen

Museumshof Lensahn

Dorfmuseum Schönwalde

Dorfmuseum Ratekau

Dorfmuseum Grube

 

bürgerliche Kultur

Neustadt Markt

Museum  Bad Schwartau

Heimatmuseum Heiligenhafen

Senator-Thomsen-Haus

Gilde in Oldenburg

 

Industriezeitalter

Leuchtturm Staberhuk

Leuchtturm Flügge

Leuchtturm Dahmeshöft

Wasserturm Eutin

  

Spuren der Moderne

Gut Garkau

Trinkkurhalle 

Timmendorfer Strand 

Fährhafen Puttgarden

 

 

 
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