Slawenburg und Gildestadt:  Oldenburg 

Kursbuch

Ostholstein

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Blickpunkte
Burgwall 

Museumshof 

Wallmuseum 

 

Wander vorschlag

durch Bruch und Forst 

Geschichte

Streit um Glauben und Macht

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Von der einst mächtigen Fürstenburg der slawischen Wagrier zeugt heute nur noch ein riesiger Erdwall und der Name Starigard, zu deutsch: Oldenburg. 

Aus der Zeit, als der Ort christlich wurde, stammt die Toten- und Schützengilde von 1192, die älteste Gilde Deutschlands. Gilden sind Versicherungsvereine auf Gegenseitigkeit. Totengilden sicherten im Mittelalter ihren Mitgliedern ein ehrenvolles christliches Begräbnis. 

Heute ist die Gilde der tonangebende Verein in der Stadt und die Gildetage im Juni der Höhepunkt des gesellschaftlichen Lebens und Treibens.

Oldenburg erhielt 1235 das lübsche Stadtrecht und gehört damit zu den ältesten Städten in Schleswig-Holstein. Doch es war und ist immer eine Kleinstadt geblieben. Dies kann man wörtlich nehmen: 
eine richtige Stadt mit Rat und Rathaus, aber alles im Kleinen. Man findet architektonische Zeugen aus 
verschiedenen Jahrhunderten - auch 
aus dem 20. Jahrhundert.

Von 1925 bis 1970 war Oldenburg Kreisstadt. Heute ist sie ein Einkaufszentrum für die umliegenden Dörfer und die vielen Gäste, die dort ihre Ferien verbringen. Für Reisende auf dem Weg von Skandinavien nach »Europa«
oder in umgekehrte Richtung ist die Stadt 
an der Vogelfluglinie ein guter Haltepunkt.

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