Regierungssitz eines Ministaates:  Schloss Eutin

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Ostholstein

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In der freien Reichsstadt Lübeck durfte der Bischof - zumindest in weltlichen Dingen - nicht mitreden. Deswegen baute er sich in seinen Ländereien im Holsteinischen einen zweiten Amtssitz und wurde hier durch ein Privileg des Kaisers auch regierenden Fürst. In der Reformationszeit sicherte sich eine Nebenlinie der Gottorfer Herzöge die (erbliche) Macht als evangelische Fürstbischöfe und war damit Herr über die Stadt Eutin und die umliegenden Dörfer. 

Die Fürstbischöfe bauten sich in dem kleinen Eutin ein großes Schloss, das wir noch heute bewundern können. 

Natürlich wurde das Schloss nicht in einem Zug gebaut. Aus kleinen Anfängen einer mittelalterlichen Burg wurde im 17. Jahrhundert ein stolzer vierseitiger Bau, in dem der Fürstbischof standesgemäß Hof hielt und seine Unterthanen regierte. Seit dem 19. Jahrhundert wurde das kleine Land von Oldenburg in Oldenburg aus regiert - das Eutiner Schloss wurde Sommerresidenz und ist seit 1918 nur noch Privatbesitz. Seit 1988 wird das wichtigste Kulturdenkmal von Ostholstein mit millionenschwerem Aufwand restauriert. Die meisten Räume sind schon wiederhergestellt - darunter auch die Schlosskirche, in der man, wenn man will, heiraten kann, und die Repräsentationsräume. Da man den alten Bau nicht heizen darf, ist er nur im Sommer zu besichtigen.

 

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